Das Volkskunst Fest an den Niagarafällen

Auch Kanada hat natürlich seine eigene Volkskunst die im wesentlichen von der Kultur der Ureinwohner bestimmt wird. Wie sich diese genau gestaltet, konnte man jetzt wieder beim jährlichen Treffen sehen, dass im Mai nach Ende der schlimmen Kältewelle stattfand.

Das Festival selbst besteht aus einer Vielzahl von Veranstaltungen und wird auch an unterschiedlichen Orten durchgeführt. In diesem Jahr gab es allen Grund zu feiern: Seit 50 Jahren wird mittlerweile Volkskunst bei diesem Festival gezeigt, dass als das bedeutendste in Kanada gilt.

Es versteht sich aber nicht nur als Schauplatz der einheimischen Volkskunst, sondern will auch Menschen aus aller Welt und aus allen Kulturen miteinander verbinden. Das wird besonders deutlich bei den Open Houses, den öffenen Türen. Viele Vertreter von Länder und Kulturen machen bei dem Fest mit und so zeigen die italienisch stämmigen Bewohner leckeres Essen aus ihrer Heimat, die Gruppe der Lateinamerikaner kocht zusammen mit den Besuchern ein Abendessen, die polnische Gemeinschaft führt Tänze auf, die syrischen Bewohner von Niagara stehen für alle Fragen rund um das Land mit der langen Tradition zur Verfügung.

Suppen aus allen Kulturen

Wie viele anderen Kunsthandwerkfestivals auch in das Fest in Niagara vor allem ein Ort der Begnung und des Austausches der Kulturen. Wurde Volkskunst lange Zeit als eine regionale Erscheinung gesehen so ist sie heute ein weltumspannendes Netzwerke, das aus den spezifischen Unterschieden aber auch den Gemeinsamkeiten besteht.

Zum Jubiläum gab es ein paar Extraevents, zum Beispiel den Stone Stock Soup, bei dem eine gigantische Menge traditionelle Suppe gekocht wurde und die man für 15 Dollar kaufen konnte. Aber nicht nur einheimische Köche standen am Herd, sondern auch die der anderen teilnehmenden Länder, was die Veranstaltung zu einem großen multikulturellen Abendessen werden ließ.

Als Gastland hatte man sich zum Jubiläum Jamaica ausgesucht und entsprechend waren auch viel jamaikanischen Künstler und Bands vertreten. Die Besucher wollten gar nicht aufhören zu tanzen und sich an kulinarischen Köstlichkeiten von der Insel zu erfreuen.

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